Freitag, 17. März 2006

03. Auftritt eines Wesens

Nach Konsum der Droge erging es einem wie Mehlhorn. Man wurde in eine Art Kontinuum geschleudert und fand nicht mehr heraus. Da war guter Rat Bückware! Er hörte ein Sausen an seinem linken Ohr und ein paar handtellergroße Bruchteile von Nanosekunden später erschien in seinem Blickfeld ein weißes Männchen, das auf vier zusammengehörigen Gehwegplatten stand, aus denen unten Wurzelwirrwarr krysselte. Es schwebte in der Luft vor seiner Nase, einfach so, unter völliger Mißachtung der Mehlhorn bis dato bekannten physikalischen Gesetze. Sein Kopf war zylinderförmig, seine Haare quastig, seine Augen schräg und schlitzig, sein Körper milchtütig und Hände und Füße extrem klein. Seine Brust zierten drei gleichaussehende Orden oder dergleichen, sie schillerten quallig. Es roch nach Weihrauch, Muskat und Petersilie und sprach seinen Namen: »NUUN.«

1 Kommentar:

Sascha hat gesagt…

...Der Wahnsinn goes on! Nuun is' wieder da!
Nach erfüllender Lektüre dieser genießerisch-olmekischen Zeilen, begebe ich mich hochzufrieden in mein sogenanntes Bett. Gute Nacht - morgen dann Neues von den Tropfen. Erste Änderungswünsche habe ich schon erhalten - Er urteile dann selbst über deren (Un)Sinn.
Ein hochinteressantes Experiment zur "Verfälschung durch Inkompetenz" steht uns bevor.
Stay tuned!

Sklave Nr. 25937